
Frankfurter FamilienSportFest 2026
Ein Tag, um ganz real Freunde und Zusammenhalt zu finden
Frankfurt am Main, den 28. September 2026 – Pressemitteilung
Das traditionelle Frankfurter FamilienSportFest des Sportkreises Frankfurt e.V. ist am Sonntag ein großes Schaufenster des Frankfurter Sports und vor allem der westlichen Stadtteile geworden. Schauplatz war die Niddahalle in Nied, seit 2021 Standort West von Eintracht Frankfurt e.V.
Auf allen Ebenen der Halle und auf den Außenanlagen tummelten sich Hunderte Aktive und Schaulustige bei Spielen und Challenges. Ziel des Frankfurter FamilienSportFest ist, sportive Paare mit einem Kind und einem Erwachsenen aus der eigenen Familie in Bewegung zu bringen. Rund 300 Paare waren begeistert mit von der Partie, um an über zwanzig Stationen verschiedener Vereine und Anbieter, wie der Mainova AG, Beweglichkeit und Geschicklichkeit zu beweisen – ob im Kampfsport, im Fechten, im Tennis, in der Leichtathletik, in Spielsportarten wie Basketball, Rugby und Handball oder auch beim Thema gesunde Ernährung.^Das Frankfurter FamilienSportFest ist Teil der Europäischen Woche des Sports, die noch bis zum 30. September mit vielen Angeboten Stadt und Region bewegt.
Eintracht Frankfurt saniert die Niddahalle seit der Fusion mit der SG Nied, einst der größte Sportverein des Frankfurter Westens, Schritt für Schritt und baut die Anlagen aus. Mathias Beck, Präsident von Eintracht Frankfurt e.V., sagte bei der Eröffnung des FamilienSportFestes: „Alle sind schon in Aktion, so soll es sein, das haben wir uns gewünscht für diesen Tag.“ Beck dankte allen Kooperationspartnern und Helfer*innen, dabei hob er besonders das Ehrenamt hervor: „Ich kann wohl für alle Vereine sprechen: Das Ehrenamt ist das Rückgrat des Sports – Eltern, Familie, Verwandtschaft, sie stützen den Sport. Das FamilienSportFest zeigt beispielhaft, wie Sport beginnt, spielerisch in jungen Jahren. Bei Eintracht Frankfurt haben wir in der Turnabteilung eine ‚Zwergengruppe‘, die schon Kinder ab sechs Monaten aufnimmt. Und an unserer Turnabteilung kann man auch am besten festmachen, dass Sport ein lebensbegleitendes Thema ist, bis ins hohe Alter. So haben wir auch Mitglieder im Alter von weit über neunzig.“
Beck machte auch den Zusammenhang von Breiten- und Spitzensport deutlich. „Nicht nur bei Eintracht Frankfurt wachsen Talente, die später als Spitzensportler Stadt, Region, Hessen und Deutschland stolz machen, wenn sie bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften Erfolge erzielen. Mädchen und Jungen sehen durch diese Vorbilder, wie weit man kommen kann in einem intakten Verein. Und wir sind dankbar, wenn von anderen Vereinen Talente zu uns kommen, um im Spitzensport der Eintracht ihren weiteren Weg zu machen.“
Der Eintracht-Präsident stellte zugleich die gesellschaftliche Funktion von Vereinen heraus: „Angesichts der geopolitischen und auch deutschen Situation hat Sport eine große Bedeutung. Im Verein kann man, ohne Social Media, sondern ganz real, Freunde finden, soziale Bindung aufbauen, Gemeinschaft und Zusammenhalt erfahren. Es ist der notwendige und richtige Weg, wenn wir als Vereine Werte vermitteln und damit die Demokratie stärken.“
Roland Frischkorn, Vorsitzender des Sportkreis Frankfurt, zeigte sich begeistert von der Unterstützung durch Eintracht Frankfurt: „Die Eintracht als größter Mehrspartenverein der Welt mit einer professionellen Fußballmannschaft fördert sportliche Vielfalt, und es ist toll, was die Eintracht mit der alten SG Nied hier geschaffen hat. Wir erleben Orte für Zukunft, vor allem heute mit den vielen Kindern hier beim FamilienSportFest. Und ich bekräftige die Worte von Mathias Beck: Das Ehrenamt ist der Atem der Gesellschaft.“
Christoph Schäfer, Leiter Markenführung Sponsoring bei der Mainova AG, sagte: „Wie der Sportkreis Frankfurt in der Rhein-Main-Region die Europäische Woche des Sports mit Leben füllt, ist bundesweit einzigartig. Mainova engagiert sich ganzjährig für die Förderung von Kindern und Jugendlichen, auch im Sport. Denn Sport erhöht die Lebensqualität und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Deshalb unterstützen wir dieses Engagement aus Überzeugung.“
Mathias Beck ergänzte: „Nicht nur Eintracht Frankfurt, alle Vereine haben Verantwortung für die Sportstadt Frankfurt. Wir als Eintracht haben eine Leuchtturmfunktion, der wir gerecht werden müssen. Unsere Ausstrahlung hat eine Vorbildfunktion, wir können inspirieren und unterstützen. Wir wollen gerne Kooperationen schmieden, etwa in der Trainerausbildung. Es war für die Eintracht ein enormer Gewinn, als wir den Standort Nied, an dem es unter alten Vorzeichen nicht mehr weiterging, übernehmen, aufwerten und ausbauen konnten. Den Gewinn für alle zeigt nicht zuletzt der heutige Sonntag.“
Johanna Busch, Projektleiterin FamilienSportFest beim Sportkreis Frankfurt, wies darauf hin, dass die Europäische Woche des Sports noch weitergeht: „Die Aktionswoche für Bewegungs- und Gesundheitsförderung ist in FrankfurtRheinMain längst ein Projekt, das die Menschen praktisch vom Ende der Sommerferien bis Herbstbeginn anspricht, also fast ein Vierteljahr. Mit der tollen Atmosphäre beim FamilienSportFest haben wir alle noch einmal neuen Schwung gewonnen, auch schon für das nächste Jahr.“
Das vollständige Programm der Europäischen Woche des Sports gibt es unter www.beactive-frankfurt.de


Der Sportkreis Frankfurt e.V. ist die Dachorganisation der Frankfurter Turn- und Sportvereine und dem Landessportbund Hessen angeschlossen. Er vertritt die Interessen der rund 416 Frankfurter Turn- und Sportvereine mit über 354.000 Sportlerinnen und Sportlern nach innen und außen. Dabei unterstützt er die Vereine zum Beispiel bei Zuschüssen, Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliedergewinnung und Weiterentwicklung von Sportangeboten.