DIE STADT IST DER SPORT
Kooperation bewegt über 2.200 Menschen
Pressemitteilung: Frankfurt am Main, den 26.06.2026 – Unter dem Titel „Die Stadt ist der Sport – Städte in Bewegung: Beispiele aus ganz Europa“ zeigte die Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum (DAM) vom 21. Februar bis zum 07. Juni in erweiterter Form zwölf Projekte aus Europa, die sportliche Aktivität und Bewegung auf innovative Weise in den Stadtraum integrieren. Im Rahmen der Kooperation zwischen dem DAM und dem Sportkreis Frankfurt e.V. brachten Frankfurter Turn- und Sportvereine die Besucher*innen der Ausstellung in Bewegung.
Kooperation ein voller Erfolg
Besucher*innen konnten sich nicht nur über die innovativen Projekte informieren, sondern die Ausstellung auch aktiv erleben und erkunden. Ein Mattenbereich, Calisthenics-Sportgeräte, Boxsäcke, eine Cross-Cricket-Station und eine Kegelbahn standen allen zur Verfügung und luden zur gemeinsamen Bewegung ein. „Die Beispiele aus Kopenhagen oder Amsterdam zeigen, wie innovativ Stadt- und Sportentwicklung gemeinsam gelingen und die Lebensqualität steigern können. Mit dem Hafenpark haben wir ein tolles Beispiel, wie das auch hier in Deutschland funktionieren kann. Aber es gibt einen großen Nachholbedarf im Vergleich zu unseren Nachbarländern“, betont Roland Frischkorn, Vorsitzender des Sportkreis Frankfurt e.V. und verspricht: „Als Sportkreis werden wir nicht müde werden, die Sportentwicklung voranzutreiben – zum Wohle des Sports in unserer Stadt.“ Andrea Jürges, stellvertretende Direktorin des DAM, zeigt sich ebenfalls begeistert von der Zusammenarbeit: „Das abwechslungsreiche Sportprogramm vor Ort, insbesondere durch die Frankfurter Vereine, hat die Ausstellung auf anschauliche Weise in Bewegung gebracht. Alle Angebote des Begleitprogramms wurden sehr gut angenommen und besucht. Die Kooperation zeigt deutlich, wie wichtig und bereichernd gemeinsame Aktivitäten für unsere Gesellschaft sind. Kultur und Sport verbinden sich hierbei auf ganz besondere Weise.“
Von Afrobeats bis Zumba: Vereine bringen Ausstellung in Bewegung
Fest installierte Sportgeräte wurden durch verschiedene Workshops der Frankfurter Turn- und Sportvereine sinnvoll und erfolgreich ergänzt. Die Frankfurter Turn- und Sport-Gemeinschaft 1847 J.P. lud zum Auspowern nach der Arbeit bei AFROBEATS und Zumba ein, beim Workshop von Eintracht Frankfurt Fechten teilte Cagla Aytekin (#BEACTIVE-Botschafterin und WM-Teilnehmerin) ihre Leidenschaft fürs Fechten mit allen Interessierten und wurde dabei von Content Creator und Meister des Taekwondo Mr.FunkySoul begleitet. Die Turn- und Sportgemeinde Frankfurt-Oberrad e.V. bat gemeinsam mit dem Ping Pong Park 069 zum Creative Tischtennis Day an die Platte und beim „Action Day Rugby“ des Sport-Club Frankfurt 1880 e.V. wurde begeistert getackelt. „Uns war es wichtig, dass die Ausstellung nicht nur als Sammlung theoretischer Best-Practice-Beispiele besucht wird, sondern als praktische Best-Practice-Erfahrung wirklich erlebt werden kann – und genau das ist uns gelungen. Das enorme Interesse der Besucher*innen zeigt eindrucksvoll, wie groß der Bedarf an niedrigschwelligen Bewegungsräumen in der Stadt ist. Als Sportkreis sehen wir es als unsere Aufgabe, auf diesen Bedarf aufmerksam zu machen und gemeinsam mit der Stadt neue Räume für Bewegung zu schaffen und weiterzuentwickeln“, erklärt Amir Jemour, Geschäftsführer Projekte und Veranstaltungen beim Sportkreis Frankfurt, der für die Umsetzung der Kooperation verantwortlich war.
Highlight-Events mit starken Communitys
Das Begleitprogramm der Ausstellung verband dabei nicht nur das Museum und die Vereine, es schlug eine Brücke zu Communitys der offenen Sportszene. Dabei wurde das Auditorium des DAM zur Bühne verschiedener Sportarten. Beim Community Event „UNITED BY BARZ“ der Flythenics ließen Klimmzüge und atemberaubende Tricks das Auditorium beben. Beats n Buckets boten Basketball am „Community Day“ für Kids, Jugendliche und Erwachsene & Pro-Spieler, während beim darauffolgenden „Women’s Day“ Mädchen und Frauen den Korb eroberten. Beim „NeighborGood Jam – Community Dance Battle“ des KuTaMu e.V. trafen im Auditorium Bewegung und Kultur aufeinander und ließen die Schuhsohlen qualmen.
Zum Abschluss der Ausstellung wurde noch einmal deutlich, wie Sport niedrigschwellig in die Stadt integriert werden kann. Beim Streetsoccer-Turnier unter der Friedensbrücke freuten sich alle Sportbegeisterten über den Besuch von Mike Josef, Oberbürgermeister und Sportdezernent der Stadt Frankfurt am Main, der es sich nicht nehmen ließ, ein Grußwort auszusprechen: „Der Platz unter der Friedensbrücke ist für den ‚Pelada World – Streetsoccer‘ eine coole Kulisse, und macht die Veranstaltung bundesweit zu etwas ganz Besonderem. Genau solche Formate zeigen, wofür der Sportkreis steht. Die Leute finden das gut, weil der Sport im Mittelpunkt steht, der Spaß aber nicht zu kurz kommt. Und für mich kann ich sagen: Schon als Jugendlicher waren genau solche Aktionen das Beste — da dabei zu sein, das bleibt einfach hängen.“
Die erfolgreiche Kooperation zwischen dem Deutschen Architekturmuseum und dem Sportkreis Frankfurt belegt, welcher Mehrwert für Bürger*innen geschaffen werden kann, wenn Stadtentwicklung neu gedacht und Ideen mutig umgesetzt werden.


(c) Titelfoto: Florian Wiegand
Der Sportkreis Frankfurt e.V. ist die Dachorganisation der Frankfurter Turn- und Sportvereine und dem Landessportbund Hessen angeschlossen. Er vertritt die Interessen der rund 416 Frankfurter Turn- und Sportvereine mit über 354.000 Sportlerinnen und Sportlern nach innen und außen. Dabei unterstützt er die Vereine zum Beispiel bei Zuschüssen, Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliedergewinnung und Weiterentwicklung von Sportangeboten.