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Sportkreis Frankfurt beschließt einstimmig Resolution zu Sportgroßveranstaltungen

Delegierte fordern verbindliche, gemeinwohlorientierte Kriterien und eine starke Rolle der Vereine

Pressemitteilung: Auf der Mitgliederversammlung 2026 im Saalbau Gallus haben rund 100 Delegierte der Mitgliedsvereine und Sportfachverbände einstimmig eine Resolution zur künftigen Ausrichtung von Sportgroßveranstaltungen in Frankfurt am Main verabschiedet. Die vertretenen Vereine stehen für rund 67 % der im Sportkreis organisierten Mitglieder. Der Sportkreis Frankfurt e.V. vertritt als Dachorganisation rund 417 Vereine mit über 370.000 Mitgliedern.

Die Resolution bekennt sich ausdrücklich zu Großveranstaltungen, die Frankfurt stärken, Menschen bewegen und den Vereinssport fördern. Ihren vollen gesellschaftlichen Wert entfalten Großevents nach Auffassung des Sportkreises dann, wenn sie neue Zielgruppen erreichen, zu mehr Bewegung motivieren und Vereine als echte Partner einbinden. Im Zentrum steht der Anspruch, dass Frankfurt seine Sportidentität selbst gestaltet und ein verlässlich verankerter Standort bleibt. Modelle, bei denen ein erheblicher Teil der Wertschöpfung dauerhaft aus der Region abfließt, sieht der Sportkreis als nur eingeschränkt vereinbar an.

„Großveranstaltungen sind für Frankfurt ein Gewinn, wenn sie unseren Sport tragen und unsere Vereine stärken. Frankfurt gestaltet seine Sportstadt selbst und bleibt kein austauschbarer Austragungsort internationaler Serien. Eine starke lokale Verankerung schafft Akzeptanz und langfristigen Wert“, sagt Roland Frischkorn, Vorsitzender des Sportkreis Frankfurt e.V.

Die Mitgliederversammlung beauftragt den Vorstand, ein Positionspapier mit Kriterien für künftige Sportgroßveranstaltungen zu erarbeiten. Diese sollen Nachwuchs- und Talentförderung, Bewegungs- und Mitmachformate sowie das Ehrenamt stärken. Zugleich appelliert der Sportkreis an die Stadt Frankfurt, Großveranstaltungen eng mit der Sportlandschaft zu planen, regionale Wertschöpfung zu stärken, Transparenz über Eigentums- und Organisationsstrukturen zu gewährleisten und Kriterien verbindlich in künftige Vergabeverfahren aufzunehmen.

„Wir möchten diese Kriterien gemeinsam mit der Stadt entwickeln und als verlässliche Grundlage für Entscheidungen nutzen, im Sinne eines fairen, transparenten und partnerschaftlichen Frankfurter Sports“, so Frischkorn.

Der Sportkreis Frankfurt bedankt sich herzlich bei Andreas Klages (Hauptgeschäftsführer des Landessportbundes Hessen) und Florian Fünffinger (Leiter des Sportamts Frankfurt), die Grußworte an die Versammlung richteten.

Über den Sportkreis Frankfurt e.V.
Der Sportkreis Frankfurt e.V. ist die Dachorganisation der Frankfurter Turn- und Sportvereine, dem Landessportbund Hessen angeschlossen, und vertritt rund 417 Vereine mit über 370.000 Mitgliedern.


Der Sportkreis Frankfurt e.V. ist die Dachorganisation der Frankfurter Turn- und Sportvereine und dem Landessportbund Hessen angeschlossen. Er vertritt die Interessen der rund 416 Frankfurter Turn- und Sportvereine mit über 354.000 Sportlerinnen und Sportlern nach innen und außen. Dabei unterstützt er die Vereine zum Beispiel bei Zuschüssen, Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliedergewinnung und Weiterentwicklung von Sportangeboten.

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